Gruppenbild von mehreren Jugendlichen

Sich mit Rap weiterentwickeln

Interkulturelles Musikprojekt macht Jugendliche stark

Sich öffnen, etwas selbst gestalten, dabei die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln und andere junge Menschen mit verschiedenen Hintergründen kennenlernen und gemeinsame Erfahrungen machen, darum ging es beim interkulturellen Projekt „aufMACHEN“ von Cactus Junges Theater aus Münster. Sechs Monate lang arbeiteten junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte gemeinsam an Raps und eigenen Liedern. Cactus gehört zur Jugendtheaterwerkstatt Münster, Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW.

Mit Unterstützung zum eigenen Rap

Das Projekt „aufMACHEN“ fand in Zusammenarbeit mit dem Verein AFAQ statt. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen konnten sich in einem mobilen Tonstudio ausprobieren, Raps und eigene Lieder schreiben, entwickeln und aufnehmen und ein Musikvideo drehen. Bei einem Sprechtraining bekamen sie außerdem Hilfe dabei, sich selbstbewusster und klarer zur artikulieren. Interkulturell erfahrene Fachkräfte aus den Bereichen Tanz-, Musik- und Medienpädagogik und Integration begleiteten sie dabei.

Fokus auf Hoffnungen, Ängsten, Konflikten und Sehnsüchten junger Menschen

Cactus versteht sich als Theaterplattform, die sich mit Hoffnungen, Ängsten, Konflikten und Sehnsüchten junger Menschen beschäftigt. Auch Fragen nach der Stellung der Jugendlichen in der Gesellschaft, nach den Geschlechterrollen und ein interkultureller Dialog spielen eine wichtige Rolle.



©Cactus Junges Theater